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Ein einwandfreie Produktion beginnt im Stall beim Melken,

wobei die Milchkühlung entscheidend ist.

Von Vorteil: eine Lagerwanne um gleich den Rahm abschöpfen zu können.

Der Rahm wird direkt pasteurisiert, ehe er nach einem Tag Ruhe 

zu Butter geschlagen wird.

Die Buttermilch wird rausgeknetet und die frische Butter sofort wieder gekühlt,

bevor sie mit dem Holzmodell

in Form gebracht wird.

Verpackt,

korrekt etikettiert

oder der Rahm wird zu Mascarpone verarbeitet.

Die entrahmte Milch kommt ins Kessi,

sie wird aufgewärmt, Kultur und Lab werden beigegeben.

Sie steht eine halbe Stunde still, sodass das Lab die Milch festwerden lassen kann. (Zeit fürs Frühstück)

Mit der Harfe wird die feste Masse zerkleinert,

dann wird der Käse wieder gerührt und aufgewärmt.

Nach etwa drei Stunden im Kessi wird die Käsemasse von der Molke getrennt.

Die Masse wird in gleichmässige Stücke geschnitten.

Korrekt gekennzeichnet

 kommen die Käselaibe für 20 Stunden in die Form, werden dabei gepresst

und regelmässig gewendet.

Nach weiteren 20 Stunden im Salzbad

kommt der Käse in den Reifekeller (hier auf dem Oberstafel).

Der Keller im Mittelstafel.

Tägliche Pflege verleiht dem Käse eine gleichmässige Schmiere und es entwickelt sich das wundervolle milde Aroma des Alpkäses.

Nach 4 Wochen wird der Käse sorgfältig verladen und vorsichtig ins Käselager nach Glarus gefahren.

Und die Molke?

Wird an die Schweine verfüttert,

die eigentlich noch gerne im Dreck graben,

faul im Stroh rumliegen,

oder auf einen Ausflug gehen.

In jedem Fall endet die Reise im Schlachthaus.

Aber nicht nur unsere Schweine machen sich gut auf dem Grill.

Auch unsere Mastkälber

toben draussen herum.

Nicht nur Gras, Wasser und Heu

auch mit Milch und Molke werden unsere Kälber satt.

So können wir verschiedene Produkte zum Verkauf verpacken,

und - wie hier - in unserem Dorfkühlschrank im Mitteldorf in Ennenda, zum Kauf anbieten.

Ausgezeichnet

mit dem 2.Platz Glarner Alpkäse AOP Swiss Cheese Awards 2022.